UX & Learning Design
Gestalte Erfahrungen,
die Menschen helfen, sich selbst besser zu verstehen.
Wenn dich interessiert, wie man komplexe Situationen so aufbereitet,
dass daraus echte Orientierung entsteht –
solltest du dir diese Rolle genauer anschauen.
Worum es hier wirklich geht
Die meisten digitalen Produkte zeigen Inhalte.
Dieses nicht.
Im Kern geht es darum,
wie Menschen ihre eigenen Situationen wahrnehmen, verstehen
– und darin anders handeln können.
Deine Aufgabe ist es, genau diesen Prozess zu gestalten.
Nicht als klassische Oberfläche,
sondern als strukturierte Erfahrung,
die Nutzer Schritt für Schritt durch ihre eigene Situation führt.
Was du hier eigentlich gestaltest
Ausgangspunkt sind konkrete Situationen aus dem Alltag.
Situationen, in denen Menschen merken:
„Ich reagiere anders, als ich eigentlich will.“
Du entwickelst daraus konkrete Lern- und Interaktionsformate,
die Nutzer durch genau solche Situationen führen.
Das bedeutet, du gestaltest:
- wie Nutzer in eine Situation einsteigen
- wie sie unterschiedliche Kontexte erkennen
- wie Zusammenhänge sichtbar werden
- und wie daraus neue Handlungsmöglichkeiten entstehen
Du arbeitest also nicht an Screens –
sondern daran, wie Verständnis entsteht und sich verändert.
Wie diese Erfahrung funktioniert
Nutzer werden nicht durch Inhalte geführt,
sondern durch eine strukturierte Erfahrung.
Das bedeutet:
- kein lineares Lernen
- keine festen Inhalte
- keine allgemeinen Tipps
Sondern:
- situationsbasierte Einstiege
- kontextabhängige Navigation
- gezielte „Aha-Momente“ innerhalb der Erfahrung
Was du konkret entwickelst
Du übersetzt diese Logik in konkrete Formate und Interaktionen.
Das umfasst:
- Entwicklung von konkreten Lernformaten (z. B. entlang realer Situationen)
- Gestaltung von Interaktionen innerhalb dieser Formate
- Visualisierung komplexer Zusammenhänge
- Aufbau von Reflexions- und Feedbackmechanismen
- Weiterentwicklung der gesamten User Experience über die Plattform hinweg
Ein Teil deiner Arbeit kann auch sein:
- Inhalte visuell oder audiovisuell aufzubereiten
- mit Formaten wie Video, Narration oder interaktiven Elementen zu arbeiten
An welchen Fragen du arbeitest
Ein Teil deiner Arbeit besteht darin, Fragen zu lösen,
für die es keine Vorlage gibt:
- Wie macht man komplexe Situationen verständlich, ohne sie zu vereinfachen?
- Wie entsteht Orientierung, ohne direkte Lösungen zu geben?
- Wie kann ein System Reflexion ermöglichen, ohne belehrend zu wirken?
- Welche Darstellungsformen machen Zusammenhänge wirklich erfahrbar?
Was diese Rolle besonders macht
Du gestaltest nicht die Oberfläche eines bestehenden Produkts.
Sondern eine neue Art,
wie Menschen ihre eigenen Situationen verstehen können.
Das bedeutet:
- konzeptionelle Tiefe
- Verbindung von Inhalt und Gestaltung
- Entwicklung neuer Formate (nicht nur Interfaces)
- Arbeit an einem offenen System
Wie du hier arbeitest
Du arbeitest eng mit:
- System / Software
- konzeptioneller Entwicklung
Ziel ist nicht nur eine funktionierende Oberfläche.
Sondern eine Erfahrung, die inhaltlich trägt.
Wen diese Rolle anspricht
Diese Rolle passt zu dir, wenn du:
- Gestaltung konzeptionell denkst, nicht nur visuell
- Interesse an Lernen, Wahrnehmung und menschlicher Erfahrung hast
- strukturiert denken und kreativ arbeiten kannst
- ein Gespür dafür hast, wann etwas wirklich verständlich wird
Hilfreich sind
Du musst nicht alles mitbringen – aber hilfreich sind z. B.:
- Erfahrung in UX / Interaction Design
- Interesse an Learning Design, Didaktik oder ähnlichen Feldern
- Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich darzustellen
- optional: Erfahrung mit visueller oder audiovisueller Gestaltung (z. B. Video)
Wie ein Einstieg aussehen kann
Du steigst nicht abstrakt ein.
Sondern anhand konkreter Situationen, z. B.:
- reale Situationen gestalterisch aufbereiten
- erste Lern- und Interaktionsformate entwickeln
- unterschiedliche Darstellungsformen testen
Finde heraus, ob das dein Ding ist
Wenn dich genau diese Art von Problem interessiert:
Im ersten Gespräch geht es darum,
gemeinsam zu verstehen, ob das inhaltlich passt.